Schafe auf der Weide
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Presse

Hauptversammlung der LVW in Eutin

Die Hauptversammlung der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein findet in diesem Jahr am Mittwoch, 29. April 2015, in Eutin statt.

Diese Tagesordnung ist vorgesehen:

 1. Begrüßung
 2. Grußworte
 3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
 4. Feststellung der Tagesordnung
 5. Genehmigung des Protokolls der Hauptversammlung 2014
 6. Geschäfts- und Finanzbericht
 7. Kassenprüfungsbericht der Rechnungsprüfer
 8. Aussprache zu den Berichten
 9. Entlastung des Vorstandes
10.  Wahlen
10.1       Präsident  
10.2       Vizepräsidenten 
10.3       Vorstand
10.4       Schlichtungsausschuss
10.5       Nachwahlen zum Beirat
 11. Anträge
 12. Festlegung des Ortes/Kreises der Hauptversammlung 2016
 13. Wahl der Delegierten zur Hauptversammlung der DVW 2016
 14. Sonstiges

 

Radspass – Sternfahrt der Schulen mit dem Fahrrad nach Plön

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Große Freude bei Schülern, Eltern und Lehrern der Hermann Ehlers Schule in Preetz:  sie sind die Sieger der diesjährigen Sternfahrt der Schulen mit dem Fahrrad nach Plön mit über 1400 zurückgelegten Kilometern. Dicht auf den Fersen war ihr mit knapp 100 Kilometern Unterschied in der „Strampelleistung“ der 2. Sieger, die Grundschule Lütjenburg. Weitere Preise erhielten die Grundschulen Trent und Schellhorn.

Am Wochenende fand wieder die traditionelle Sternfahrt der Schulen nach Plön statt: In einer Sternfahrt mit Fahrrädern nach Plön sollten möglichst viele Kilometer erstrampelt werden. Im Rahmen der Aktion „Wir strampeln für unsere Sicherheit“ wurden für Schulgruppen die gefahrenen Kilometer in Punkte umgewandelt und mit einem Preisgeld prämiert. Bei der Berechnung wurde die zurückgelegte Kilometerzahl mit der Anzahl der Teilnehmer multipliziert. Die Gruppen erhalten das Preisgeld dann für die Umsetzung  von Verkehrssicherheitsmaßnahmen, die sie gegenüber der Landesverkehrswacht  belegen müssen. Zugelassen in den Schulgruppen waren Lehrer, Schüler, Geschwister und Eltern, die gemeinsam die Zahl der zurückgelegten Kilometer hochtrieben.

Eine besondere Herausforderung war in diesem Jahr das Wetter – aber pünktlich zum Eintreffen in der MUS hörte der Regen auf und die Teilnehmer konnten die vielen Aktionen auf dem Gelände genießen. Die Kreisverkehrswacht Plön war mit dem Fahrradsimulator, einem Rauschbrillenparcours, der Aktion „Toter Winkel“ und einem Informationsstand vertreten. Sie machte stündlich mit einer Unfalldemo auf das Unfallrisiko schon bei geringer Geschwindigkeit aufmerksam, Sehtests, Gurtschlitten und Rettungsübungen vervollständigten die Aktionen rund um die Fahrradsicherheit.

Daneben bot die MUS mit ihrem Tag der offenen Tür noch viele weitere Attraktionen.

Die hohen Unfallzahlen insbesondere mit Kindern als Radfahrer motivierte die Kreisverkehrswacht Plön, wiederum mit einer bunten Veranstaltung rund ums Fahrrad nach Plön einzuladen. Aktuelle Zahlen zeigen, dass gerade Kinder zwischen 10 und 15 Jahren im Straßenverkehr besonders gefährdet sind. Gerade die Zahl der verunfallten Rad fahrenden Kinder bleibt auf einem sehr hohen Niveau.

Schleswig-Holstein und insbesondere auch der Kreis Plön mit der Kreisstadt Plön als Perle in der Holsteinischen Schweiz bieten sich für Radfahrveranstaltungen geradezu an. Radfahren ist nicht nur gesund und umweltfreundlich, es schont auch den Geld­beutel.  

 

31. Aktion „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ – Abschlussveranstaltung

Abschlußveranstaltung am 06. Dezember 2012 in der Grundschule West in Brunsbüttel

In den zurückliegenden Wochen haben wir es alle bemerkt: es werden viele Wege in der Dunkelheit oder zumindest in der Dämmerung zurückgelegt – und oft war sogar noch zusätzlich Nebel dabei. Während Fahrzeuge beleuchtet fahren, bewegen sich die Fußgänger ohne Lichtquelle und sind daher besonders gefährdet. Gerade für die Kinder im Straßenverkehr wird daher morgens schon der Weg zur Schule in Nebel und Dunkelheit gefährlich.

Seit August ist ein neuer Jahrgang Schulanfänger = Verkehrsanfänger auf den Schulwegen unterwegs. Für sie ist die Aktion „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ als landesweite Schutzmaßnahme konzipiert.

Es geht darum, zu erkennen, wie wichtig helle Kleidung und reflektierende Materialien für die eigene Sicherheit sind, und dieses Wissen dann praktisch in einem landesweiten Preisausschreiben einzusetzen.

Über die wiederum hohe Rücklaufquote freuten sich bei der Siegerehrung in der  Grundschule-West in Brunsbüttel Vorstandsmitglied Peter Jungjohann und Marktbereichsleiter Harald Sierks von der Dithmarscher Volks- und Raiffeisenbank als Sponsor der Aktion „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ und Präsident Gero Storjohann sowie Elisabeth Pier und Karl-Heinz Papenfuß als Vizepräsidenten der Landesverkehrswacht.

 

Der Präsident der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein, Gero Storjohann, machte in der Abschlussveran­staltung aber auch klar, dass angesichts der Zahl verunfallter Kinder im Straßen­verkehr diese und andere Verkehrssicher­heitsmaß­nahmen weiterhin nötig seien, auch wenn es insgesamt einen positiven Trend zu weniger Unfällen gebe. Die Anzahl der verunglückten Kinder stieg allerdings 2011 in Schleswig-Holstein um 91 (7,5 %)   auf 1.310 Kinder an. Besonders hoch war der Anstieg bei den unter 6jährigen Kindern, dazu gehören auch die Erstklässler dieses Jahres.

 Für Fußgänger und Radfahrer ist das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden,nachts etwa 3 x höher als tagsüber. Bei Regen, Schnee und Blendung auf nasser Straße kann sich die Gefahr für Fußgänger bis auf das 10fache erhöhen. Besonders gefährdet sind die Kinder auf Schulwegen im Winterhalbjahr.

„Naturbedingte Defizite von Kindern, die sich in spontanen und unberechenbaren Handlungen zeigen, müssen die Älteren ausgleichen“, mahnte Storjohann. Er appellierte daher an die Eltern, gerade in der dunklen Jahreszeit die Kinder als Verkehrsteilnehmer zweckmäßig hell zu kleiden und die Kinder als Radfahrer nur mit einem verkehrs­sicheren Fahr­zeug auf die Straßen zu lassen, dessen Beleuchtung auch einwandfrei funktioniert.

Augen nehmen nachts Informationen sehr selektiv und verspätet auf – was dunkel ist, wird dabei leicht übersehen.

Wer als Autofahrer Sehschwächen bei fehlendem Tageslicht zeigt, sollte zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer deshalb sein Fahrtempo entsprechend einrichten. Laut Deutschem Verkehrssicherheitsrat könnte hierfür folgende Faustformel gelten: 50 m Sicht = max. 50 km/h. Dies bedeutet, so der LVW-Präsident, ggfls. den Verzicht auf zulässige Höchstgeschwindigkeiten sowohl innerorts als auch außerorts.

 

Die diesjährige Verkehrssicherheitsaktion, die unter dem Dach der Landeskampagne „Sicher kommt an!“ stand, wurde wieder allein von den Volksbanken und Raiffeisenbanken mit 10.000,– € unterstützt. Sie spendeten außerdem für das Preisausschreiben Gewinne in Höhe von 15 x 50,– € für die Klassensieger und 40 x 25,– € für Einzelsieger. 

 

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