Schafe auf der Weide
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Licht-Test startet zum 56. Mal – Kfz-Betriebe bieten im Aktionsmonat Oktober den kostenlosen Licht-Test an

Die Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein ruft auch in diesem Jahr wieder alle Autofahrer zum kostenlosen Lichttest auf. Sehen und Gesehen werden, darum geht es auch im Oktober beim Licht-Test. Die Aktion lädt in diesem Jahr zum 56. Mal zum kostenlosen Check der Fahrzeugbeleuchtung ein. Die Mängelstatistik des Vorjahres zeigt, wie wichtig diese Sicherheitsaktion ist: Die Mängelquote lag für Lkw bei 35,3 Prozent und für Pkw bei 34,2 Prozent.

 „Sei helle, fahr sicher“ –  und das geht ganz einfach. Dafür müssen Autofahrer nur ihr Fahrzeug vom 1. bis 31. Oktober zum Licht-Test in einen Kfz-Betrieb bringen. Für den Licht-Test nutzen die Fachleute eine umfangreiche Check-Liste. Geprüft werden Fern- und Abblendlicht, Nebel-, Such- und andere erlaubte Zusatzscheinwerfer, Begrenzungs- und Parkleuchten, Bremslichter, Schlusslichter, Warnblinkanlage, Fahrtrichtungsanzeiger und Nebelschlussleuchte. Besonders aufmerksam werden die Scheinwerfer untersucht: Stimmen Neigung und Ausrichtung des Lichtkegels? Sind Glühlampen, Reflektoren oder Glaslinsen sowie die Abschlussscheibe in Ordnung? Funktioniert die Scheinwerfer-Reinigungsanlage beim Xenonlicht? 

Für den Scheinwerfertest muss das Auto auf einer ebenen Standfläche stehen, und die Werkstatt sollte ein baumustergeprüftes Einstellgerät verwenden. Richtiger Reifendruck und exakte Position des Fahrzeugs vor dem Einstellgerät sind wichtig. Und das Rändelrad für die Scheinwerfer-Einstellung muss auf Null stehen. 

Nach erfolgreichem Test erhält das Auto eine Plakette hinter die Windschutzscheibe. Sie signalisiert: Dieses Licht ist fachmännisch geprüft. Auch die Polizei kennt die Plakette, die in diesem Jahr den Schriftzug „Sei helle, fahr sicher“ trägt.

Die Aktion ist für Autofahrer kostenfrei. Kleine Mängel werden sofort behoben. Nur zu ersetzende Teile müssen bezahlt werden.  Die Betriebe leisten so einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit auf den Straßen. Noch immer sind viele Autos „einäugig“ oder als Blender unterwegs. Das zeigt die Mängelstatistik des Herbstes 2011, die eine Mängelquote von 34,2 Prozent aufweist. Auf den Pkw-Bestand hochgerechnet bedeutet dies, dass rund 14,5 Millionen Fahrzeuge mit fehlerhafter Beleuchtung fahren.

Augen auf: Sehtest im Oktober

Nicht nur die korrekt eingestellte Fahrzeugbeleuchtung zählt, sondern auch das Sehvermögen des Autofahrers. Die Augenoptiker bieten deshalb im Oktober kostenlose Sehtests an. Denn gutes Sehen ist im Straßenverkehr lebenswichtig. Bruchteile von Sekunden entscheiden, ob die Situation richtig eingeschätzt wird und eine angemessene Reaktion möglich ist. Laut der Allensbach-Studie sieht jeder dritte Autofahrer nicht ausreichend. 

Gewinnen mit dem Licht-Test

Wer zum Check in die Werkstatt fährt, gewinnt an Sicherheit. Zudem hat er die Chance auf ein neues Auto: Mazda als Autopartner des Licht-Tests 2012 verlost einen Mazda 3 1.6 l MZ-CD im Wert von rund 25.500 Euro. Ab 1. Oktober liegen die Gewinnspiel-Flyer bei den teilnehmenden Betrieben aus. Auch unter www.licht-

Kontrolle auch für Brummis & Co.

Die größten Verkehrsteilnehmer kommen auch auf den Prüfstand in den Kfz-Betrieben. Wie wichtig ein Check ist, zeigt die Statistik 2011: Rund 35,3 Prozent der Lkw und Busse sind in der dunklen Jahreszeit mit mangelhaftem Fahrzeuglicht unterwegs. Ganz vorne liegen dabei  Defekte an einem oder beiden Scheinwerfern. Das traf auf 21,5 Prozent der „Großen“ zu. Zirka zehn Prozent der überprüften Scheinwerfer waren zu hoch eingestellt und blendeten den Gegenverkehr.

Partnerschaft für die Aktion

Die Initiatoren der Aktion, das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe und die Verkehrswacht, freuen sich, dass 2012 weitere Unternehmen und Verbände den Licht-Test unterstützen. Sie erwarten im Oktober rund zehn Millionen Autofahrer, die zum Licht-Test in Kfz-Betriebe oder zu den Prüfstellen der Automobilclubs und Überwachungsorganisationen fahren. Die Aktion, die unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers Dr. Peter Ramsauer steht, wird vom ADAC, der Deutschen Verkehrswacht und dem Zentralverband der Augenoptiker unterstützt. Partner sind Osram, AutoBild und in diesem Jahr der Autopartner Mazda.

Das RiskierNichts-Mobil der Deutschen Verkehrswacht auf der Kieler Woche

 

Gero Storjohann MdB hat am Sonntag gemeinsam mit Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. das RiskierNichts-Mobil der Deutschen Verkehrswacht auf der Kieler Woche besucht. Beide Politiker warben für den Musikwettbewerb der „Aktion Landstraße“ und forderten musikbegeisterte Besucher der Kieler Woche dazu auf, ihre Stimme gegen Unfälle zu erheben.

„Im vergangenen Jahr kamen auf Schleswig-Holsteins Straßen 120 Menschen ums Leben und 2.116 wurden schwer verletzt. Damit hat es auch in Schleswig-Holstein einen deutlich Anstieg der Zahl der Verunglückten gegeben“, so Storjohann. „Das RiskierNichts-Mobil der Deutschen Verkehrswacht soll zur Aufklärung der Zielgruppe der jungen Fahrer beitragen. Ohne den erhobenen Zeigefinger wollen wir bei ihnen für eine verantwortungsvolle Fahrweise werben.“

„Mit dem Musikwettbewerb auf Facebook und Youtube wollen wir das Thema Verkehrssicherheit in die Sozialen Medien tragen und junge Menschen für die Unfallgefahren auf Landstraßen sensibilisieren“, ergänzt Bodewig. „Musik und Mobilität sind Themen, die bei jungen Erwachsene eine starke Rolle spielen. Wir laden jeden Musikfan dazu ein, seinen Beitrag beim Musikwettbewerb einzureichen.“

Das „RiskierNichts“-Mobil ist seit dem 10. Mai in ganz Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterwegs und macht auf die Gefährlichkeit von Landstraßen im Straßenverkehrsalltag aufmerksam. Über die Social-Media-Kanäle Facebook und Youtube sollen vor allem junge Erwachsene für mehr Aufmerksamkeit auf Landstraßen sensibilisiert werden. 61 Prozent aller Verkehrstoten kommen auf Landstraßen ums Leben. Besonders gefährdet sind dabei junge Fahrer zwischen 18 und 25 Jahren.

Aktion Sattelfest – Prüfung für den „Fahrradführerschein“ in Hohenwestedt

Schon seit gestern herrscht   ungewöhnliche Aktivität rund um die Grundschule am Park in Hohenwestedt: die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassenstufe legen ihre Radfahr-Prüfung ab. Nach der theoretischen Prüfung mit einem vierseitigen Prüfungsbogen erfolgt die praktische Prüfung im realen Straßenverkehr. Diese Fahrradprüfung in Hohenwestedt macht auf die landesweite  diesjährige Aktion Sattelfest aufmerksam.

Mit dieser Aktion Sattelfest will die Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein ein Zeichen für mehr Verkehrssicherheit schwächerer Verkehrsteilnehmer setzen und der Radfahrprüfung in den 4. Grundschulklassen weiteren Schwung verleihen. Diese Verkehrssicherheitsmaßnahme wird im Rahmen der Landeskampagne „Sicher kommt an!“ vom Verkehrsministerium gefördert. Finanzieller Hauptträger für das gesamte Radfahrprüfungsmaterial (Prüfbögen, Ausweise, Aufkleber) in Schleswig-Holstein sind die Provinzial Versicherungen. Polizeibeamte führen die Prüfungen an den Schulen durch.

 Beweg­grund aller Partner ist das hohe Unfallrisiko Rad fahrender Kinder in Schleswig-Holstein. „Schleswig-Holstein verfügt über ein gut ausgebautes Radwegenetz. Gleichwohl sind die Kinder hierzulande als Radfahrer hoch gefährdet. Die Zahl der verunfallten jugendlichen Radfahrer bleibt hoch und zeigt, wie wichtig es ist, bereits in der 4. Klassenstufe echte Prüfungen in Theorie und Praxis, vor allem in der Verkehrswirklichkeit durchzuführen“, betonte Elisabeth Pier, Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein, den hohen Stellenwert der Aktion.

 „Wenn durch unser Engagement nur ein Kind weniger verunglückt, haben wir unglaublich viel erreicht“, schildert Jörn Wieben, Bezirkskommissar der Provinzial in Hohenwestedt, die Bedeutung der Aktion. „Unser Dank geht auch an alle Mitwirkenden: an die Polizei, an engagierte Lehrer, die die Kinder im Unterricht auf die Prüfungen vorbereiten und an Eltern, die bei der Aktion tatkräftig helfen. Jede Unterstützung zugunsten der Sicherheit unserer Kinder zählt“, so Wieben. 

Jedes Jahr legen rd. 30.000 Schüler/innen aller 4. Klassen an schleswig-holsteinischen Grundschulen eine theoretische und fahrpraktische Ausbildung für den sogenannten „Fahrradführerschein“ ab.

 Die Schule Hohenwestedt richtet in Zu­sammen­arbeit mit Polizeiverkehrs­lehrer Jörg Fischer   in diesem Jahr die landesweite Veranstaltung für die Landes­verkehrs­wacht Schleswig-Holstein aus.  Der offizielle Teil wird von musikalischen Darbietungen der Schule Hohenwestedt umrahmt. Alle teilnehmenden  Viertklässler erhalten ein reflektierendes Klackband, und als Dankeschön für die Ausrichtung der Veranstaltung die Schule Hohenwestedt  drei Wippstangen für den Fahrradparcours.

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