Presse

Einschulung mit dem „kleinen Zebra“

Erstklässler erhalten Materialien zur Verkehrserziehung

Viel Aufregung rund um die Grundschule  in der Oberstadt in Geesthacht: Kinder sind hier mit ihren neuen Ranzen gekommen um hier heute die Materialien zu bekommen zum „Kleinen Zebra“, das die Kinder an den sicheren Schulweg heranführen soll.

Diese offizielle Übergabe der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein, die seit vielen Jahren mit finanzieller Unterstützung der Sparkassen an alle Kinder, die in die Schule kommen, das Verkehrsübungsheft „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“ verteilt, findet heute mit der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg statt. Kreispräsident Meinhard Füllner und Bürgermeister Olaf Schulze waren anwesend, ebenso Bundestagsabgeordneter Norbert Brackmann und Landtagsabgeordnete Andrea Tschacher, Schulrätin Katrin Thomas und Barbara Weber aus dem Bildungsministerium und Christian Durak aus dem Verkehrsministerium.

Für rd. 24.000 Schulanfänger in Schleswig-Holstein der Ernst des Lebens begonnen. Und der besteht nicht nur darin, früh aufzustehen und pünktlich in der Schule zu sein. Er besteht wesentlich auch darin, sich im Abenteuer „Straßenverkehr“ richtig zu verhalten um heil zur Schule und zurück zu kommen. Die kleinen Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger und bewegen sich noch unsicher im Straßenverkehr. Sie können Entfernung und Geschwindigkeit eines Fahrzeugs nicht richtig einschätzen. Sie sind leicht zu übersehen und können selbst nicht über parkende Autos hinwegschauen. Zudem lassen sich Kinder leicht ablenken.

Aus diesem Grund versorgen Landesverkehrswacht und Sparkassen alle Kinder der 1. Klassen in Schleswig-Holstein mit dem Lernheft „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“. Spielerisch werden unterschiedlichste typische Situationen im Straßenverkehr, insbesondere auf dem Schulweg vermittelt und damit ein wichtiger Beitrag zur Verkehrserziehung geleistet. Die Lernbroschüre soll von den Lehrkräften zu Beginn der Schulzeit zur Verkehrserziehung innerhalb des Unterrichtes genutzt werden.

„Auch in der Schule sollen die Kinder gleich von Anfang an das sichere Verhalten im Straßenverkehr lernen. Mit geeigneten Materialien und unter Anleitung der Lehrkräfte ist die Verkehrserziehung ein wichtiger Baustein für die Sicherheit im Straßenverkehr“, betont Dietmar Benz, Präsident der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein. Dafür hat die Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“ entwickelt.

Seit vielen Jahren sind die Sparkassen ein verlässlicher Partner der Landesverkehrswacht und fördern das Verkehrserziehungsprojekt  seit Anbeginn.

„‘Das kleine Zebra auf dem Schulweg‘ vermittelt den Erstklässlern spielerisch, wie sie sich richtig kleiden, wie sie gefahrlos die Straße überqueren und sich richtig im Auto oder Schulbus verhalten. Kindern wie Eltern die nötige Sicherheit zu geben, um einen weiteren Schritt in die Selbständigkeit gemeinsam zu meistern und schon die Jüngsten zu verantwortungsvollen und selbstbewussten Verkehrsteilnehmern zu machen, ist uns seit vielen Jahren ein besonderes Anliegen. Jeder Euro, den wir in die Sicherheit unserer Jüngsten investieren, ist ein gut investierter Euro“, begründet Anne Wohlfahrt von der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg das langjährige Engagement der Sparkassen.

Völlig neugestaltet ist seit dem letzten Jahr das Elternheft „weil Kinder keine Bremse haben“, das die Eltern auf die besonderen Gefahrensituationen für Kinder im Straßenverkehr aufmerksam macht. Damit können Eltern mit ihren Kindern gezielte Verkehrserziehung – abgestellt auf den eigenen Schulweg – betreiben. Denn trotz aller Gefahren im Straßenverkehr ist es wichtig, dass Kinder lernen, den Weg zur Schule oder nachmittags zu Freunden selbst zu bewältigen. Jeder selbst gemeisterte Weg bringt wichtige Erfahrungen mit sich und schult das eigene Verkehrsverhalten. Das Kieler Verkehrsministerium appelliert an die Eltern, anstatt das „Elterntaxi“ zu nutzen lieber immer wieder mit ihren Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben. Auch mit Blick auf die stagnierende Entwicklung in der Kinderunfallstatistik, sollten alle gesellschaftlichen Kräfte gemeinsam daran arbeiten, die kleinen Verkehrsteilnehmer bestmöglich für den Schulweg vorzubereiten.

Ein weiterer Bestandteil der Aktion sind die Einschulungsplakate „Schulanfänger = Verkehrsanfänger“, die überall im Straßenbild zu sehen sind und die Autofahrer zur besonderen Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme auffordern.

Insgesamt wendet die Landesverkehrswacht alljährlich für die Aktion 50.000 € auf, die von den Sparkassen mit 30.000 € und vom Verkehrsministerium im Rahmen der Landes­kampagne „Sicher kommt an!“ mit 10.000 € getragen werden.

38. Aktion „Sicherheit durch Sichtbarkeit“

Abschlussveranstaltung in Mittelangeln mit Ziehung der Gewinner

Auch wenn die Witterung noch nicht so ganz winterlich ist – aber spätestens seit der Zeitumstellung auf Winterzeit merkt man die dunkle Jahreszeit: viele Wege müssen nun in der Dunkelheit oder zumindest in der Dämmerung zurückgelegt werden – und oft ist sogar noch zusätzlich Nebel dabei. Während Fahrzeuge beleuchtet fahren, bewegen sich die Fußgänger ohne Lichtquelle und sind daher besonders gefährdet. Gerade für die Kinder im Straßenverkehr wird daher morgens schon der Weg zur Schule in Nebel und Dunkelheit gefährlich.

Seit August ist ein neuer Jahrgang Schulanfänger = Verkehrsanfänger auf den Schulwegen unterwegs. Für sie ist die Aktion „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ als landesweite Schutzmaßnahme konzipiert.

Es geht darum, zu erkennen, wie wichtig helle Kleidung und reflektierende Materialien für die eigene Sicherheit sind, und dieses Wissen dann praktisch in einem landesweiten Preisausschreiben einzusetzen.

In der Abschlußveranstaltung in der Regenbogenschule in Satrup, Amt Mittelangeln, wurden für die drei ersten Klassen jeweils die Sieger gezogen – für sie gab es jeweils einen Gutschein über 25,00 € von der LVW.

Die Landesverkehrswacht hat daneben für jeweils drei teilnehmende Schulklassen pro Kreis jeweils 50,00 € für die Klassenkasse ausgelobt.

Die Verkehrssicherheitsaktion unter dem Dach der Landeskampagne „Sicher kommt an!“ stand  auch in diesem Jahr wieder unter der Schirmherrschaft des Verkehrsministers.

Präsident Dietmar Benz von der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein freute  sich bei der Siegerehrung in Satrup über die wieder Rücklaufquote beim Wettbewerb. Er erläuterte aber auch, dass angesichts der Zahl verunfallter Kinder im Straßen­verkehr diese –  und weitere Verkehrssicher­heitsmaß­nahmen –  weiterhin nötig seien, auch wenn es insgesamt einen positiven Trend zu weniger Unfällen gebe. Das gilt nicht für Unfälle mit Kindern: die Anzahl der verunfallten Kinder stieg im letzten Jahr um 15 auf 1.378 Kinder an.. Damit war jeder 11. verunglückte Verkehrsteilnehmer ein Kind.

Für Fußgänger und Radfahrer ist das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, nachts  etwa 3 x höher als tagsüber. Bei Regen, Schnee und Blendung auf nasser Straße

kann sich die Gefahr für Fußgänger bis auf das 10fache erhöhen. Besonders gefährdet sind die Kinder auf Schulwegen im Winterhalbjahr.

„Naturbedingte Defizite von Kindern, die sich in spontanen und unberechenbaren Handlungen zeigen, müssen die Älteren ausgleichen“, mahnte LVW-Präsident Dietmar Benz und appellierte daher an die Eltern, gerade in der dunklen Jahreszeit die Kinder als Verkehrsteilnehmer zweckmäßig hell zu kleiden und die Kinder als Radfahrer nur mit einem verkehrs­sicheren Fahr­zeug auf die Straßen zu lassen, dessen Beleuchtung auch einwandfrei funktioniert.

Augen nehmen nachts Informationen sehr selektiv und verspätet auf – was dunkel ist, wird dabei leicht übersehen.

Wer als Autofahrer Sehschwächen bei fehlendem Tageslicht zeigt, sollte zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer deshalb sein Fahrtempo entsprechend einrichten. Laut Deutschem Verkehrssicherheitsrat könnte hierfür folgende Faustformel gelten: 50 m Sicht = max. 50 km/h. Dies bedeutet, so der Dietmar Benz, ggfs. den Verzicht auf zulässige Höchstgeschwindigkeiten sowohl innerorts als auch außerorts.

Preisträger 2019:

Kreis Klasse Schule ORT
Dithmarschen 1b Grundschule am Klev Buchholz
Dithmarschen 1a St.Georg-Schule Heide
Dithmarschen 1 Grundschule Weddingstedt Weddingstedt
Flensburg 1b Falkenbergschule Flensburg
Flensburg 1N Grundschule Friedheim Flensburg
Flensburg 1/2a Schule Ramsharde Flensburg
Hzgt. Lauenburg 1d Grundschule in der Oberstadt Geesthacht
Hzgt. Lauenburg 1c Waldschule Groß Grönau
Hzgt. Lauenburg 1c Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek
Kiel 1a Goethe-Grundschule Kiel
Kiel 1c Reventlouschule Kiel
Kiel 1b Schule am Sonderburger Platz Kiel
Lübeck 1a Luther Schule Lübeck
Lübeck 1a Paul-Gerhardt-Schule Lübeck
Lübeck 1b Schule Tremser Teich Lübeck
Neumünster 1b Gartenstadtschule Neumünster
Neumünster 1b Rudolf-Tonner-Schule Neumünster
Nordfriesland 1/2a Jens-Iwersen-Schule Hattstedt
Nordfriesland 1 Grundschule mit Förderzentrumsteil St. Nicolai Sylt, OT Westerland
Nordfriesland 1/2d Schule am Ostertor Tönning
Ostholstein 1b Otfried-Preußler-Schule Pansdorf
Ostholstein 1c Erich Kästner-Grundschule Stockelsdorf
Ostholstein 1a Grund- /Regionalschule Timmendorfer Strand Timmendorf
Pinneberg 1a Peter-Lunding-Schule Hasloh
Pinneberg 1b Grundschule Heidgraben Heidgraben
Pinneberg 1c Helene-Lange-Schule Pinneberg
Plön 1b Grund- und Gemeinschaftsschule Heikendorf Heikendorf
Plön 1a Breitenauschule Plön
RD-Eck 1a Schule am Eiderwald Flintbek Flintbek
RD-Eck 1d Theodor Storm Dörfergemeinschaftsschule Hademarschen Hanerau-Hademarschen
RD-Eck 1b Hermann-Claudius-Schule Wasbek
SL-Fl 1c Wilhelminenschule Schleswig
SL-Fl E1 Grundschule Treia Treia
SL-Fl 1/2b Grundschule Munkbrarup Wees
Segeberg 1a Heinrich-Rantzau-Schule Bad Segeberg
Segeberg 1a Grund- und Gem.Schule Leezen Leezen
Segeberg 1a Grundschule Gottfried-Keller-Straße Norderstedt
Steinburg 1a Grundschule Hohenlockstedt Hohenlockstedt
Steinburg 1a Ernst-Moritz-Arndt-Schule Itzehoe
Steinburg 1 Liliencronschule Lägerdorf
Stormarn 1b Grundschule West Bad Oldesloe
Stormarn 1d Grundschule Tannenweg Glinde
Stormarn 1b Grundschule Stapelfeld Stapelfeld
Sonderpreis:
Lübeck 1a Schule Falkenfeld Lübeck
Lübeck 1a Schule Roter Hahn Lübeck

Sichtbarkeit im Visier Verkehrsminister Buchholz eröffnet den Licht-Test 2019

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit liegt das Augenmerk bei Verkehrskontrollen auf der Beleuchtung der Fahrzeuge – die Blender werden aus dem Verkehr gezogen. Wer sichergehen will, dass sein Fahrzeug im einwandfreien Zustand ist, sollte also vorher Scheinwerfer und Co. beim Licht-Test in einem Mitgliedsbetrieb der Kfz-Innungen überprüfen lassen.

Der diesjährige Licht-Test wurde am 30. September von Verkehrsminister Bernd Buchholz eröffnet. Mit dabei waren Michael Ihle (Landespressesprecher Kfz-Gewerbe Schleswig-Holstein), Elisabeth Pier (Geschäftsführerin Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein), Jan-Nikolas Sontag (Geschäftsführer Verband des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein) und Uwe Thöming (Landespolizeiamt).

Warum der Licht-Test heute noch von so großer Bedeutung ist, erklärt der Verkehrsprofi Uwe Thöming: „Der Lichttest leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit, denn einwandfreies Licht verringert das Unfallrisiko. Besonders gefährlich sind Defekte bei der Beleuchtung nach vorne. Sowohl zu hoch, als auch zu tief eingestellte Scheinwerfer können schnell zu kritischen Verkehrssituationen führen.“ Elisabeth Pier von der Landesverkehrswacht bestätigt das: „Im Morgengrauen, genauso wie am frühen Abend haben wir ein erhöhtes Verkehrsaufkommen – und in der Dunkelheit bzw. Dämmerung ereignen sich mehr Unfälle. Die Verkehrssicherheit jedes einzelnen könnte enorm gesteigert werden, wenn es weniger „Blender und Einäugige“ auf den Straßen gäbe.“ Da hilft der jährliche kostenlose Licht-Test. Die Bilanz aus dem vergangenen Jahr gibt allerdings für Schleswig-Holstein noch keine Entwarnung: fast 40% der Fahrzeuge hatten Mängel an der Lichtanlage, so waren z. B. bei fast jedem dritten Fahrzeug die Hauptscheinwerfer defekt.

„Das lässt sich oft schnell (und kostenlos) beheben,“ weiß Michael Ihle, „nur wenn Ersatzteile eingebaut oder umfangreiche Einstellarbeiten notwendig sind, fallen Kosten an.“ Insofern ist mit wenig Aufwand ein enorm großer Effekt für die Sicherheit auf den herbstlichen Straßen erreicht. Ein guter Grund, warum Verkehrsminister Buchholz gerne der Aktion den Rücken stärkt: Trotz allen technischen Fortschritts ist leider kein Trend zur Besserung der Mängelquote erkennbar. Die Aktion Licht-Test hilft, die Notwendigkeit einer einwandfreien Fahrzeugbeleuchtung in Erinnerung zu rufen. Jeder sollte sich klarmachen, dass das im Zweifel sogar lebensnotwendig sein kann.“ so Buchholz. Mit großen Bannern an Autobahnbrücken wird zusätzlich auf die Verkehrssicherheitsaktion aufmerksam gemacht.

Damit Autofahrer sicher unterwegs sind, sollten sie ihr Licht am Auto checken lassen – auch an Kleinlastern und Nutzfahrzeugen! Vom 1. bis 31. Oktober ist der Licht-Test kostenlos in allen Meisterbetrieben der Kfz-Innungen in ganz Schleswig-Holstein.

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