Schafe auf der Weide

Presse

Minister Madsen startet Licht-Test 2022

Der offizielle Startschuss der diesjährigen Lichttest-Saison für Schleswig-Holstein erfolgte am 23. September im Autohaus Süverkrüp Mercedes-Benz durch Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen. Minister Madsen betonte die Bedeutung der Aktion: „Das Verkehrsministerium ist sehr dankbar für das Engagement der Kfz-Betriebe. Sie machen deutlich, wie wichtig es für Autofahrerinnen oder Autofahrer ist, dem einwandfreien technischen Zustand ihres Fahrzeugs besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Scheinwerfer und Leuchten sind elementar für die Sicherheit im Straßenverkehr. Der Licht-Test ist deshalb ein Check, der Leben retten kann.“ Bei trüben Sichtverhältnissen (z. B. Dämmerung oder Nebel) reagieren die Sensoren der Lichtautomatik oft nicht empfindlich genug und das Abblendlicht wird nicht automatisch aktiviert. Die Folge: Das Fahrzeug ist im Tagfahrlicht-Modus unterwegs und von hinten kaum zu erkennen. Madsen appellierte deshalb an die Autofahrerinnen und Autofahrer, bei entsprechenden Wetterverhältnissen am besten immer das Abblendlicht einzuschalten und sich nicht nur auf die Lichtautomatik des Fahrzeugs zu verlassen.

Wie notwendig dieser Lichttest ist, zeigen die Zahlen des letzten Jahres: Die Mängelquote bei Pkw betrug knapp 28 Prozent. Wenn man diesen Wert hochrechnet auf den Gesamtbestand der Autos in Deutschland, dann war die Beleuchtung an über 14 Millionen Pkw defekt. Bei den überprüften Nutzfahrzeugen wies die Mängelstatistik sogar einen Wert von 32 Prozent auf. Die Vorgaben der EU und die StVZO geben genau vor, was beim Licht-Test zu prüfen ist. Insgesamt neun Beleuchtungspunkte werden am Pkw auf Funktion und Einstellung kontrolliert: Fern- und Abblendlicht, Nebel-, Such-, Arbeits- und andere Zusatzscheinwerfer/-leuchten, Tagfahrlicht und Abbiegescheinwerfer, Rückfahrscheinwerfer, Begrenzungs- und Parkleuchten, Bremsleuchten, Schlussleuchten, Warnblinkanlage, Fahrtrichtungsanzeiger und die Nebelschlussleuchte. Bei etwa 5 Millionen Überprüfungen mit einem Zeitaufwand von rund zwanzig Minuten ergibt dies eine geldwerte Leistung, die sich im dreistelligen Millionenbereich bewegt.

Geprüfte Fahrzeuge, die den Licht-Test bestanden haben, werden mit einer Prüfplakette an die Windschutzscheibe ausgestattet. Autofahrer, die mit der aktuellen Plakette unterwegs sind, kommen oft schneller durch eine Verkehrskontrolle.

Sattelfest – Auftaktveranstaltung: Prüfung für den „Fahrradführerschein“

Rund um die Friedrich-Ebert-Schule in Preetz gab es heute ungewohnte Betriebsamkeit rund um das Fahrrad: für 65 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen stand heute die praktische Prüfung für den Fahrradführerschein an. Nach der langen „Corona-Pause“ endlich wieder eine Veranstaltung im üblichen Rahmen und mit vielen Gästen. Neben Christian Durak vom Verkehrsministerium Schleswig-Holstein, Plöns Kreispräsident Stefan Leyk, Bürgermeister Björn Demmin  sowie Frank Grell und Hauke Möller als Vertreter des Sponsors Provinzial konnten Schulleiterin Anna Wollenberg und Elisabeth Pier, LVW Vizepräsidentin, weitere Gäste und insbesondere Eltern begrüßen, die bei der Bewertung der praktischen Prüfung als Aufsichtsposten mitgeholfen haben.

Diese Fahrradprüfung in Preetz ist die landesweite Auftaktveranstaltung der Aktion Sattelfest für das Schuljahr 2022/2023.

Jedes Jahr legen rd. 27.000 Schüler/innen aller 4. Klassen an schleswig-holsteinischen Grundschulen eine theoretische und fahrpraktische Ausbildung für den sogenannten „Fahrradführerschein“ ab.

Die Friedrich-Ebert-Schule in Preetz richtete in diesem Jahr in Zu­sammen­arbeit mit Polizeiverkehrs­lehrern Sven Petersen  die offizielle Sattelfest-Veranstaltung für die Landes­verkehrs­wacht Schleswig-Holstein aus mit der praktischen Fahrprüfung und der dazugehörigen Aktion „Pass auf: toter Winkel“.

Die schulische Radfahrausbildung erreicht mit dem Fahrradführerschein für die 4. Klassen einen wichtigen Markstein: ab jetzt sind die Schülerinnen und Schüler fit, sich eigenverantwortlich mit dem Fahrrad im Verkehr zu bewegen. Die Landesverkehrswacht legt deswegen auch großen Wert darauf, dass die Fahrradprüfung in der Regel im öffentlichen Verkehrsraum abgenommen wird. Allerdings kann die Prüfung auch im geschützten Bereich eines Verkehrsübungsplatzes abgelegt werden, damit wirklich alle Kinder eines Jahrganges den Fahrradführerschein machen können.

Diese wichtige Verkehrssicherheitsmaßnahme wird im Rahmen der Landeskampagne „Sicher kommt an!“ vom Verkehrsministerium gefördert. Finanzieller Hauptträger für das gesamte Radfahrprüfungsmaterial (Prüfbögen, Ausweise, Aufkleber) in Schleswig-Holstein ist die Provinzial. Polizeibeamte führen die Prüfungen an den Schulen durch.

Beweg­grund aller Partner ist das hohe Unfallrisiko Rad fahrender Kinder in Schleswig-Holstein. „Schleswig-Holstein verfügt über ein gut ausgebautes Radwegenetz. Gleichwohl sind die Kinder hierzulande als Radfahrer hoch gefährdet. Die Zahl der verunfallten Kinder ist zwar insgesamt zurück gegangen, jedoch ist die Zahl von 506 verunglückten radfahrenden Kinder in Schleswig-Holstein im letzten Jahr immer noch zu hoch.

Dies betont die Notwendigkeit einer guten Radfahrausbildung in den 4. Klassen“, betonte Elisabeth Pier, Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein, den hohen Stellenwert der Aktion.

 „Jede Unterstützung zugunsten der Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr zählt. Da wir uns als öffentlicher Versicherer der Region und den Menschen hier verbunden fühlen, unterstützen wir diese wichtige Verkehrssicherheitsaktion mit viel Engagement und schon seit über 25 Jahren als Hauptsponsor in Schleswig-Holstein“, sagte Frank Grell, Provinzial Agenturinhaber der Provinzial in Preetz.

Alle teilnehmenden  Kinder erhielten von Frank Grell ein reflektierendes Klackband und ein Verkehrsmalbuch, und die Friedrich-Ebert-Schule von der Landesverkehrswacht als Dankeschön für die Ausrichtung der Veranstaltung  drei Wippstangen für den Fahrradparcours bei der praktischen Vorbereitung bei der Radfahrausbildung.

Einschulung mit dem „kleinen Zebra“

Erstklässler erhalten Materialien zur Verkehrserziehung

Viel Aufregung rund um die Astrid-Lindgren-Schule in Elmshorn: 75 Kinder sind mit Schultüte und ihrem neuen Ranzen zur Einschulung gekommen. Sie erhalten heute die Materialien zum „Kleinen Zebra“, das die Kinder an den sicheren Schulweg heranführen soll.

Diese offizielle Übergabe der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein, die seit vielen Jahren mit finanzieller Unterstützung der Sparkassen an alle Kinder, die in die Schule kommen, das Verkehrsübungsheft „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“ verteilt, findet heute mit der Sparkasse Elmshorn und dem Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein statt.

Für rd. 27.000 Schulanfänger in Schleswig-Holstein beginnt heute der Ernst des Lebens. Und der besteht nicht nur darin, früh aufzustehen und pünktlich in der Schule zu sein. Er besteht  ganz wesentlich auch darin, sich im Abenteuer „Straßenverkehr“ richtig zu verhalten um heil zur Schule und zurück zu kommen. Die kleinen Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger und bewegen sich noch unsicher im Straßenverkehr. Sie können Entfernung und Geschwindigkeit eines Fahrzeugs nicht richtig einschätzen. Sie sind leicht zu übersehen und können selbst nicht über parkende Autos hinwegschauen. Zudem lassen sich Kinder leicht ablenken.

Aus diesem Grund versorgen Landesverkehrswacht und Sparkassen alle Kinder der 1. Klassen in Schleswig-Holstein mit dem Lernheft „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“. Spielerisch werden unterschiedlichste typische Situationen im Straßenverkehr, insbesondere auf dem Schulweg vermittelt und damit ein wichtiger Beitrag zur Verkehrserziehung geleistet. Die Lernbroschüre soll von den Lehrkräften zu Beginn der Schulzeit zur Verkehrserziehung innerhalb des Unterrichtes genutzt werden. Die Lehrkräfte erhalten dazu die Zebra-Handpuppe, die den Kindern signalisiert, dass es jetzt um den sicheren Schulweg geht.

„Auch in der Schule sollen die Kinder gleich von Anfang an das sichere Verhalten im Straßenverkehr lernen. Mit geeigneten Materialien und unter Anleitung der Lehrkräfte ist die Verkehrserziehung ein wichtiger Baustein für die Sicherheit im Straßenverkehr“, betont Elisabeth Pier, geschäftsführende Vize-Präsidentin der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein. Dafür hat die Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“ entwickelt.

Sie dankte der Sparkasse und allen Beteiligten für ihr großes Engagement. „Unser gemeinsames Ziel ist es, die kleinen Verkehrsteilnehmer bestmöglich auf den Schulweg vorzubereiten“, betonte Elisabeth Pier. Die Entwicklung in der Kinderunfallstatistik ist erfreulicherweise positiv. Sie appellierte an die Eltern, anstatt das „Elterntaxi“ zu nutzen, lieber immer wieder mit den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr zu üben.

Seit vielen Jahren sind die Sparkassen ein verlässlicher Partner der Landesverkehrswacht und fördern das Verkehrserziehungsprojekt  seit Anbeginn.

„Das kleine Zebra auf dem Schulweg‘ vermittelt den Erstklässlern spielerisch, wie sie sich richtig kleiden, wie sie gefahrlos die Straße überqueren und sich richtig im Auto oder Schulbus verhalten. Kindern wie Eltern die nötige Sicherheit zu geben, um einen weiteren Schritt in die Selbständigkeit gemeinsam zu meistern und schon die Jüngsten zu verantwortungsvollen und selbstbewussten Verkehrsteilnehmern zu machen, ist uns seit vielen Jahren ein besonderes Anliegen. Jeder Euro, den wir in die Sicherheit unserer Jüngsten investieren, ist ein gut investierter Euro“, begründet Matthias Bungert von der Sparkasse Elmshorn das langjährige Engagement der Sparkassen.

Daher erhalten alle Schulanfänger zusätzlich von der Sparkasse leuchtend gelbe Ranzenüberzieher, die nicht nur die Ranzen vor Nässe schützen, sondern vor allem die Verkehrsanfänger auch im Straßenbild sichtbarer machen.

Dazu gibt es für jede Familie das Elternheft „Weil Kinder keine Bremse haben“, das die Eltern auf die besonderen Gefahrensituationen für Kinder im Straßenverkehr aufmerksam macht. Damit können Eltern mit ihren Kindern gezielte Verkehrserziehung – abgestellt auf den eigenen Schulweg – betreiben. Denn trotz aller Gefahren im Straßenverkehr ist es wichtig, dass Kinder lernen, den Weg zur Schule oder nachmittags zu Freunden selbst zu bewältigen. Jeder selbst gemeisterte Weg bringt wichtige Erfahrungen mit sich und schult das eigene Verkehrsverhalten. Um Gefahren vorzubeugen, sollten Eltern anstatt das „Elterntaxi“ zu nutzen lieber immer wieder mit ihrem Nachwuchs das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben.

Ein weiterer Bestandteil der Aktion sind die Einschulungsplakate und die Spannbänder „Schulanfänger = Verkehrsanfänger“, die überall im Straßenbild zu sehen sind, sie sollen die Autofahrer zur besonderen Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme auffordern.

Projekte

  • Für Eltern und Kinder
  • Für junge Menschen
  • Für ältere Menschen
  • Für Lehrer und Erzieher
  • Für Kraftfahrer

Alle Projekte

Nächste Veranstaltungen

In diesem Jahr finden keine Veranstaltungen mehr statt, die neue Termine für das kommende Jahr werden in Kürze veröffentlicht.

Mitglied werden

Mitglied werden!

Sie möchten helfen, dass die Verkehrserziehung in den Schulen Schleswig-Holsteins weiterhin durchgeführt werden kann und die Verkehrssicherheit in Schleswig-Holstein und darüber hinaus insgesamt verbessert wird?

Jetzt Mitglied werden