Presse

36. Schülerlotsenwettbewerb in Schleswig-Holstein

„Nicht nur bei Weltmeisterschaften, sondern auch hier in Schacht-Audorf werden in einem Wettkampf aus den Besten noch einmal Sieger ermittelt – zwar ohne Tore und Weltrekorde, aber dafür mit viel Wissen und Erfahrung im Straßenverkehr. Diese Sieger stehen stellvertretend für alle, die als Jugendliche schon selbst Verantwortung übernehmen für ihre jüngeren Mitschüler auf deren Schulweg. Daher gibt es heute Sieger – die Gewinner sind jedoch alle Kinder, die dank der Schülerlotsen sicher über die Straßen kommen“, eröffnet der Präsident der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein Dietmar Benz den diesjährigen Landesentscheid der Schülerlotsen.

In Schacht-Audorf trafen sich Schleswig-Holsteins Schülerlotsen zum 36. Schülerlotsen-Landeswettbewerb. Es kommen die jeweils Besten der Stadt- und Land­kreise von rd. 1200 Schülerlotsen im ganzen Land, deren persönliche Betreuer vor Ort die Polizeiverkehrslehrer sind.

„Wir führen diese Wettbewerbe durch zur Sicherung eines anerkannt hohen Leistungs­niveaus“, betont dazu Vizepräsidentin Elisabeth Pier und weist darauf hin, dass die Tätigkeit der Schülerlotsen für das Berufsleben in einer immer schwierigeren Arbeitswelt auch wertvolle charak­terliche Eigenschaften wie Pflichtbewusstsein, Zuverlässigkeit und partnerschaftliches Handeln aus­bildet.

Die Idee der Schülerlotsen stammt ursprünglich aus den USA. In Deutschland wurde der Schülerlotsendienst 1953 bundesweit eingeführt und hat sich seitdem als zuverlässiges und erfolgreiches Element der Verkehrssicherheitsarbeit bewährt. Schülerlotsen überwachen den Verkehr an besonders gefährlichen Stellen in der Umgebung von Schulen und helfen den Schulkindern, diese zu überqueren.

Seit inzwischen 66 Jahren engagieren sich in Schleswig-Holstein Schülerlotsen, um Schulwege sicherer zu machen. Zum Schulanfang helfen sie den Erst­klässlern. „Sie leisten damit täglich bei Wind und Wetter, unspektakulär aber äußerst erfolgreich, ehrenamtlichen Dienst am Nächsten“, betont Präsident Benz.

An der positiven Unfallentwicklung der Kinder in den letzten Jahren in Schleswig-Holstein haben Schülerlotsen nach der Überzeugung der Verkehrswachtorganisation ihren Anteil.

„Bemerkenswert ist, dass schon seit vielen Jahren kein einziger Unfall dort passiert, wo Schülerlotsen ihren Dienst tun. Das alleine beweist schon die Wichtigkeit des Ehrenamtes „Schülerlotse“, das rund 1200 Jugendliche in Schleswig-Holstein übernommen haben“, führt die Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht Elisabeth Pier  weiter  zu der Bedeutung des heutigen Schülerlotsendienstes aus.

Malte Salas vertritt Schleswig-Holstein im September beim Bundesentscheid in Berlin, bei dem sich die Besten der insgesamt aktiv tätigen ca. 50.000 Schülerlotsen al­ler Bundesländer zur Ermittlung eines Bundessiegers oder einer Bundessiegerin treffen.

Der diesjährige Schüler­lotsen­wettbewerb wird im Rahmen der Aktion „Sicher kommt an“ vom Verkehrs­ministerium des Landes Schleswig-Holstein gefördert und unterstützt von den Polizeiverkehrslehrern und den Kreisfachberatern für Verkehrserziehung in den Kreisen.

LVW trauert um Ehrenpräsident Dietrich Manzey

Die Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein

trauert um ihren Ehrenpräsidenten

Dietrich Manzey

Er führte die LVW-SH von 1979 bis 1993 als Präsident – auch danach hat er als Ehrenpräsident die Tätigkeit der Verkehrswacht begleitet und aktiv mitgestaltet.

Die Verkehrswachtorganisation hat ihm viel zu verdanken.

Polizeishow 2018 – wieder ein großer Erfolg

Auch in diesem Jahr war die Polizei Show in Kiel wieder ein großer Erfolg: die Landesverkehrswacht SH war sowohl mit einem attraktiven Programmpunkt als auch mit einem umfangreichen Infostand vertreten.

In der Arena führte LVW-Präsident Dietmar Benz durch eine Zeitreise von Beleuchtung an Fahrrädern seit der Erfindung des Laufrades. Die Funzel an einem Polizeidienstrad vor über 100 Jahren war von den Zuschauerrängen gerade noch wahrzunehmen: dass sich dahinter ein Fahrradfahrer mit seinem Fahrzeug verbarg, war aber nicht zu sehen. Im Laufe der Zeit verbesserte sich die Beleuchtung: das wurde mit verschiedenen Fahrzeugen bis hin zum Pedelec deutlich gemacht. Den Abschluss bildete ein voll beleuchtetes und mit LED-Lichtern bestücktes Tandem, bei dem die Fahrer durch reflektierende Kleidung und zusätzlichen Reflektoren an Armen und Beinen auch im Dunklen deutlich sichtbar waren.

Zusätzlich war ein großer Infostand der Landesverkehrswacht am Umlauf aufgebaut: hier konnten sich die Besucher am Rande der Veranstaltung über das sichere Fahrrad und die Möglichkeiten der Beleuchtung informieren. Reflektoren an Speichen oder Rahmen sowie reflektierene Kleidung oder Accessoires wie Kragen, Klackbänder oder einfach nur reflektierende Zipper für Reißverschüsse ergänzten das Informationsangebot. Alle Kinder konnten an einem Glücksrad versuchen, ein reflektierendes Klackband zu er-drehen. Als Trostpreis gab es ein Verkehrsheft „Käpt’n Blaubär“ und Süßes.

In den Pausen war der Stand heftig umlagert, viele wollten sich nach der Vorführung von nahezu unsichtbaren und sichtbaren Fahrrädern über die Beleuchtung informieren.

Insgesamt war es auch in diesem Jahr wieder eine sehr erfolgreiche Veranstaltung.

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  • Für Eltern und Kinder
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  • Für Kraftfahrer

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Nächste Veranstaltungen

In diesem Jahr finden keine Veranstaltungen mehr statt, die neue Termine für das kommende Jahr werden in Kürze veröffentlicht.

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