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Zentrale Einschulungsveranstaltung in Ascheberg

Geschrieben am 17.08.11 in Kategorie Allgemein

Verkehrssicherheitsaktion für Erstklässler – „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“

Verkehrssicherheit 2011Erwartungsvoll mit Schultüte und neuem Ranzen folgten heute 45 Schulanfänger in der Grundschule Vogelsang in Ascheberg der Einschulungsveranstaltung und hatten anschließend die erste Unterrichtsstunde ihres Schullebens. Dabei machten sie die Bekanntschaft mit dem „kleinen Zebra auf dem Schulweg“ – ein Verkehrserzieher im Zebrakostüm stimmte sie auf die Verkehrserziehung in der Schule ein. Alle Schulanfänger erhielten von der Landesverkehrswacht ein kleines Plüsch-Zebra, das die Kinder in den nächsten Wochen begleiten und zu richtigem Verhalten im Straßenverkehr hinführen wird.

Wichtiger als das Plüsch-Zebra ist aber die Verkehrserziehung, für die das Zebra als Signalfigur steht: Spielerisch werden die Kinder mit typischen Verkehrssituationen konfrontiert und richtiges Verhalten wie nebenbei erlernt.

Die neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der Erstklässler wurden bereits vor den Sommerferien in Fortbildungsveranstaltungen mit dem Material vertraut gemacht.

An der zentralen Einschulungsveranstaltung in Ascheberg nahm Staatsekretärin Dr. Tamara Zieschang aus dem Landes-Verkehrsministerium teil, das die Einschulungsaktion der Landesverkehrswacht im Rahmen der Landekampagne „Sicher kommt an“ fördert. Sie dankte der Landesverkehrswacht und allen Beteiligten für ihr großes Engagement. „Wichtig ist, dass die Erstklässler mit dem kleinen Zebra spielerisch lernen, wie sie sich richtig kleiden, wie sie gefahrlos die Straße überqueren und sich richtig im Auto oder Schulbus verhalten“, betonte Zieschang.

Stellvertretend für alle Schulanfänger in Schleswig-Holstein erhielten die Erstklässler in Ascheberg die Verkehrserziehungsmaterialien „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“ während der feierlichen Einschulungsveranstaltung von Gero Storjohann, Präsident der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein, in Anwesenheit weiterer politischer Prominenz überreicht.

Für rund 24.000 Schulanfänger beginnt in diesen Tagen in Schleswig-Holstein der Ernst des Lebens. Und der besteht nicht nur darin, früh aufzustehen und pünktlich in der Schule zu sein. Er besteht wesentlich auch darin, sich im Abenteuer „Straßenverkehr“ richtig zu verhalten um heil zur Schule und zurück zu kommen.

Die kleinen Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger und bewegen sich noch unsicher im Straßenverkehr. Sie können Entfernung und Geschwindigkeit eines Fahrzeugs nicht richtig einschätzen. Sie sind leicht zu übersehen und können selbst nicht über parkende Autos hinwegschauen. Zudem lassen sich Kinder leicht ablenken.

Trotz aller Gefahren ist es jedoch wichtig, dass Kinder lernen, den Weg zur Schule oder nachmittags zu Freunden selbst zu bewältigen. Denn jeder selbst gemeisterte Weg bringt wichtige Erfahrungen mit sich und schult das eigene Verkehrsverhalten. Um Gefahren vorzubeugen, sollten Eltern bereits vor der Einschulung mit ihrem Nachwuchs das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben.

„Spätestens wenn die Kinder in die Schule kommen, müssen auch die Eltern ihre Hausaufgaben machen: Der sicherste Weg zur Grundschule sollte schon vorher gemeinsam mit dem Kind festgelegt und bereits vor der Einschulung eingeübt werden. Der kürzeste Schulweg ist nicht immer der sicherste. Dabei sollen vor allem Gefahrenschwerpunkte wie verkehrsreiche Kreuzungen und unübersichtliche Straßen vermieden werden“, betonte Gero Storjohann.

Bereits vor den Sommerferien an die Eltern der Schulanfänger ausgegeben wurde die zugehörige Elternbroschüre „Weil Kinder keine Bremse haben“, die den Eltern wertvolle Tipps und Hilfen für einen sicheren Schulweg ihrer Kinder gibt.


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