| Neue Mofa-Schule gestartet |
|
Freie Fahrt für neue Mofa-Schule
In Flensburg gab Innenminister Ralf Stegner heute „freie Fahrt“ für die neue Mofa-Schule. Die Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein hat mit großzügiger Finanzhilfe des Innenministeriums aus Lotteriemitteln eine neue Mofa-Schule angeschafft – bestehend aus einem LKW und 10 Pegasus-Rollern, die eigens für den Betrieb in der Mofa-Schule gedrosselt wurden. Frisch und sehr auffällig lackiert und mit dem Logo der Landesverkehrswacht sowie der Polizei, die die mobile Mofa-Schule betreibt, wurde der Transport-LKW neben den 10 ebenso lackierten Rollern präsentiert.
Nach der Verkehrssicherheitskonzeption des Landes aus dem Jahre 2003 spielt der Betrieb von mobilen Mofa-Verkehrsschulen eine wichtige Rolle. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II, die als jugendliche Verkehrsteilnehmer hochgefährdet sind. In Theorie und Praxis werden diese auf den Erwerb der Mofa-Fahrerlaubnis vorbereitet, daneben soll die Eigen- und Mitverantwortung der Schülerinnen und Schüler im Straßenverkehr gestärkt werden. „Für uns ist es daneben sehr wichtig, die Jugendlichen in diesem Alter noch einmal mit Themen der Verkehrserziehung erreichen zu können“, betonte Präsident Lothar Lamb.
Er dankte dem Innenminister für die großzügige finanzielle Unterstützung durch 30.000 Euro aus Glücksspielmitteln sowie dem TÜV in Flensburg, der mit 5.000 Euro zur Finanzierung beigetragen hatte. Er strich die gute Zusammenarbeit mit der Polizei heraus, die sich in der Umsetzung von vielen wichtigen Projekten, so auch im Betrieb der Mofa-Schule in Flensburg widerspiegelt.„Ich freue mich, dass ich zur Freude der Landesverkehrswacht zu einer quasi Neuauflage der Mofa-Verkehrsschule durch die Übergabe von 10 Motorrollern und eines Transportfahrzeugs beitragen kann. Grund zur Freude dürften auch die betroffenen Schulen, deren Lehrer, insbesondere aber jene Schüler haben, die künftig mit zeitgemäßen modernen Fahrzeugen eine Mofaausbildung absolvieren können“, führte Innenminister Stegner aus. Grund zur Freude hätten letztlich auch ungenannte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die indirekt dieses Projekt in wesentlichen Teilen durch ihre Teilnahme an Gewinnspielen der Sparkassen gesponsert haben.
|