Längst ist die Erkenntnis gewachsen, dass es naturbedingt verkehrsgerechte Kinder nicht geben kann. Verkehrssicherheit für Kinder ist generell eine Bringeschuld der Erwachsenen. Das Engagement erst 13- bis 15-Jähriger im Schülerlotsendienst ist deshalb besonders anerkennenswert.
Ganz wichtig bleibt, ein Verkehrsklima zu schaffen, das Kindern über spezielle Probleme im Straßenverkehr hinweghilft. Davon profitieren letztlich alle. Allgemein abträglich für die Verkehrssicherheit von Kindern ist deren zunehmende Bewegungsarmut.
In Schleswig-Holstein sind Kinder am höchsten als Radfahrer über 10 Jahre und als Mitfahrer bis zu 10 Jahren gefährdet.
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Kinder lernen sicheres Verhalten im Straßenverkehr nicht von alleine. Verkehrserziehung ist eine enorm wichtige, tägliche und über die Kindheit hinaus andauernde Aufgabe für Eltern und Erzieher. An diese Gruppe wende sich die Moderatoren in ihren Veranstaltungen „Kind und Verkehr" in Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten, Spielkreisen oder Elternkreisen.
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Noch immer verunglücken zu viele Kinder auf dem Schulweg. Die Aktion soll daher den Erstklässlern vom ersten Schultag an die Gefahren des Schulweges bewusst machen und helfen, Fehler und Unfälle zu vermeiden.
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Für Fußgänger und Radfahrer
ist das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, nachts 3 x höher als
tagsüber. Bei Regen, Schnee und Blendung auf nasser Straße
kann sich die Gefahr für
Fußgänger bis auf das 10fache erhöhen. Besonders gefährdet sind die Kinder auf
Schulwegen im Winterhalbjahr.
Die Aktion will die
Erstklässler darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, gesehen zu werden,
und wie sie selber durch ihre Kleidung daran mitwirken können.
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In diesem Projekt können
Schulen mit einem Satz Fahrräder für Frühradfahren ausgestattet werden.
Voraussetzung ist, dass mindestens eine Lehrkraft die entsprechende
Weiterbildung beim IQSH absolviert hat und in der Schule geeignete Übungs- und
Unterbringungsbedingungen vorhanden sind.
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Jedes Jahr legen rund 31.000 Schülerinnen und Schüler aller 4. Klassen an schleswig-holsteinischen Schulen eine theoretische und praktische Ausbildung unter der Anleitung von Polizeiverkehrslehrern ab. Im praktischen Bereich wird ein neu gestalteter Fragebogen bei den Prüfungen eingesetzt, der unter der kritischen Aufsicht der Fachberater der Schulen für Verkehrserziehung und der Polizeiverkehrslehrer von der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein gestaltet wurde. Ermöglicht wird das von den Provinzial Versicherungen als Hauptsponsor dieser Aktion.
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Der Verkehr auf unseren Straßen nimmt immer mehr zu - damit steigt auch die Gefahr, im Straßenverkehr zu verunglücken. Ganz besonders gefährdet sind unsere schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Kinder.
Um aktiv etwas für die Erhöhung der Sicherheit unserer Kinder zu tun, bieten wir preisgünstig leuchtend gelbe Sicherheitswesten mit Reflexstreifen an.
Mit diesen Westen sind die Kinder nicht nur bei Dunkelheit, sondern auch am Tag weithin sichtbar.
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Die Landesverkehrswacht will dem negativen
Trend, dass vermehrt ohne Helm Fahrrad gefahren wird, entgegen wirken. Die
Erwachsenen sollen dabei als Vorbilder für Kinder fungieren und mit gutem
Beispiel vorangehen.
„Fahrradhelme
sind Lebensretter und sie gehören deshalb auf große und kleine Köpfe", sagte
dazu LVW-Präsident, Lothar Lamb.
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Bus-Schule oder Bus-Engel, Bus-Begleiter, Schulweghelfer im Bus: diese Aktivitäten laufen in verschiedenen Kreisen in ganz unterschiedlicher Form und Intensität.
Informationen dazu erteilt die Geschäftsstelle.
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Das Angebot von Fahrradwochen unter dem Titel
„FahrRad .. aber sicher" richtet sich an Radfahrerinnen und Radfahrer aller
Altersgruppen. Mit Angeboten rund um das sichere Fahrrad und verkehrssicheres
Radfahren soll gleichzeitig für das Fahrrad als Verkehrsmittel geworben werden.
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Im Rahmen des Modellversuchs kann eine mit Auflagen versehene Fahrberechtigung bereits mit 17 Jahren erworben werden. Nach bestandener Fahrprüfung darf bis zum 18. Lebensjahr nur gemeinsam mit einer Begleitperson gefahren werden. Fahranfänger und Begleiter sollten spätestens vor der ersten Fahrt unbedingt und möglichst gemeinsam an einer Vorbereitungsveranstaltung teilnehmen.
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Junge Fahrer in der Altersgruppe der 18- bis 25-jährigen sind überproportional in den Unfallstatistiken vertreten und im Straßenverkehr erhöht gefährdet. Die Ursachen sind bekannt: Fehlende Fahr-Erfahrung, erhöhte Risikobereitschaft, das Bedürfnis nach Spannungsreizen, der Wunsch, sich und das Fahrzeug zu erproben, aber auch Gruppendruck und Imponiergehabe. Zudem sind junge Menschen am Wochenende gerade nachts unterwegs.
In Verbindung mit Alkohol, Drogen und Medikamenten wird dabei so manche Fahrt zur „letzten Fahrt“ auch für viele, oft minderjährige Mitfahrerinnen und Mitfahrer.
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