Auch in diesem Jahr war die Polizei Show in Kiel wieder ein großer Erfolg: die Landesverkehrswacht SH war sowohl mit einem attraktiven Programmpunkt als auch mit einem umfangreichen Infostand vertreten.

In der Arena führte LVW-Präsident Dietmar Benz durch eine Zeitreise von Beleuchtung an Fahrrädern seit der Erfindung des Laufrades. Die Funzel an einem Polizeidienstrad vor über 100 Jahren war von den Zuschauerrängen gerade noch wahrzunehmen: dass sich dahinter ein Fahrradfahrer mit seinem Fahrzeug verbarg, war aber nicht zu sehen. Im Laufe der Zeit verbesserte sich die Beleuchtung: das wurde mit verschiedenen Fahrzeugen bis hin zum Pedelec deutlich gemacht. Den Abschluss bildete ein voll beleuchtetes und mit LED-Lichtern bestücktes Tandem, bei dem die Fahrer durch reflektierende Kleidung und zusätzlichen Reflektoren an Armen und Beinen auch im Dunklen deutlich sichtbar waren.

 

Hoher Besuch in der Fritz-Reuter-Schule in Kiel-Friedrichsort: Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz übergab der 1. Klasse symbolisch für alle Schulanfänger im Land das Lernheft zur Verkehrserziehung „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“ und der Klassenlehrerin Frau Faß ein Plüsch-Zebra und eine Zebra-Handpuppe, die die Klasse durch den Verkehrsunterricht begleiten soll. Das „kleine Zebra“ hat eine Frischekur hinter sich: die seit vielen Jahren in den ersten Klassen eingesetzten Materialien „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“ wurden grundlegend überarbeitet und modernisiert.

 

Schon in den letzten Wochen im Straßenbild zu sehen waren die Plakate Schulanfänger = Verkehrsanfänger, die wie die Bilder im Lernheft von dem Illustrator Wolfgang Slawski liebevoll gezeichnet wurden.

 

Die Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein und die Provinzial Nord Brandkasse haben heute – unterstützt von der Landesregierung und dem Nahverkehrsverbund Nah.SH – die landesweite Kampagne „Willkommen und mobil – Sicher unterwegs in Schleswig-Holstein“ gestartet. Bei einer Auftaktveranstaltung in Kiel wurden die Ziele der Aktion vorgestellt und die Schulungsmaterialien an die eingeladenen Vertreter der Kommunen und lokalen Verkehrswachten übergeben.

Gesamt Ansicht Saal

„Sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen, den Öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen, mit Fahrplänen von Bus und Bahn zurecht zu kommen, noch dazu auf dem flachen Land mit zusätzlichen speziellen Angeboten wie Bürgerbussen klarzukommen: Das ist schon für Einheimische ohne Sprachbarriere nicht immer ganz einfach“, beschreibt Dietmar Benz, Präsident der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein, die Problemlage.