| Lothar Lamb ins Präsidium der Deutschen Verkehrswacht gewählt |
“Ich will im Präsidium daran mitwirken, den Austausch zwischen der Deutschen Verkehrswacht und den Landesverkehrswachten mit ihren vielen Verkehrswachten vor Ort zu verbessern. Viele gute und erfolgreiche Projekte können nur umgesetzt werden, wenn auch die Kommunikation stimmt“, betonte der frisch gewählte Vizepräsident und spielte damit auf die in der jüngsten Vergangenheit teilweise sehr schwer zu erfüllenden Vorgaben an. So können beispielsweise Projekte für Großstädte in Schleswig-Holstein eben nur umgesetzt werden, wenn der Begriff der Großstädte modifiziert wird. In einem Flächenland wie Schleswig-Holstein dürfe aber die Verkehrssicherheitsarbeit nicht in Ermanglung von Großstädten eingestellt werden. Ein weiteres Anliegen hat Lothar Lamb den Delegierten in Friedrichshafen vorgetragen. „Das Verhältnis zwischen Bundesverkehrsministerium und der Deutschen Verkehrswacht muß eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit gewährleisten, damit gute und effektive Verkehrssicherheitsaktionen entwickelt und umgesetzt werden können. Es sollte gelingen, dieses Miteinander auf ähnlich gute Beine zu stellen wie wir dies als Landesverkehrswacht mit dem Verkehrsministerium in Schleswig-Holstein geschafft haben“, hofft Lothar Lamb. Neuer Präsident der Deutschen Verkehrswacht ist Kurt Bodewig, Bundestagsabgeordneter aus Neuss (Nordrheinwestfalen) und ehemaliger Bundesverkehrsminister (2000 – 2002). Von seiner Wahl verspricht sich die Deutsche Verkehrswacht einen „guten Draht“ zu den Bundesministerien und dem politischen Berlin. Neben den Präsidiumswahlen und weiteren Regularien befasste sich die Hauptversammlung schwerpunktmäßig mit dem Thema „Fahreignung – eine Frage des Alters?“. „Ein besonders unter demographischen Gesichtspunkten immer wichtiger werdendes Thema, das wir in Schleswig-Holstein bereits im April im Rahmen unserer Hauptversammlung in Travemünde ausgiebig behandelt haben. Neben unseren laufenden erfolgreichen Projekten werden wir daher ein besonderes Augenmerk auf die Bundesprogramme für die ältere Generation legen“, betonte der neugewählte Vizepräsident Lamb mit Blick auf die Landesverkehrswacht. Inhaltlich werde es Kontinuität in der Konzeption und Durchführung von Projekten geben, die absehbaren Entwicklungen müssen dabei Maßstab des Handelns sein. Dabei sollen verstärkt die Besonderheiten der Bundesländer in der Umsetzung berücksichtigt werden. |
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