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Aktion "Alles klar" gegen Alkohol und Drogen
| Aktion "Alles klar" gegen Alkohol und Drogen |
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Alle wissen es: Alkohol, Drogen und Medikamente im Straßenverkehr sind gefährlich. Aufgrund mangelnder Eigen- und Mitverantwortung durch Verkehrsteilnehmer fordert der Missbrauch berauschender Mittel dennoch trotz angedrohter Ahndungen Jahr für Jahr einen hohen Blutzoll. Nicht selten sind fehlendes Wissen über die Wirkungen und Auswirkungen der Rauschmittel ursächlich für dieses Fehlverhalten.
1. Problembeschreibung Alle wissen es: Alkohol, Drogen und Medikamente im Straßenverkehr sind gefährlich. Aufgrund mangelnder Eigen- und Mitverantwortung durch Verkehrsteilnehmer fordert der Missbrauch berauschender Mittel dennoch trotz angedrohter Ahndungen Jahr für Jahr einen hohen Blutzoll. Nicht selten sind fehlendes Wissen über die Wirkungen und Auswirkungen der Rauschmittel ursächlich für dieses Fehlverhalten.
Deutschlandweit ist zu notieren: 2. Aufgabe der Verkehrswacht
Satzungsgemäße Aufgabe der Landesver- kehrswacht ist es, auf allen Feldern der Verhaltensbeeinflussung Verkehrserziehung und –aufklärung für alle Verkehrs-teilnehmergruppen und zur Verringerung dominierender Unfallursachen zu betreiben. Wer, wenn nicht wir, könnte neben dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr diesem Anspruch besser gerecht werden ?! In den Jahresberichten bis 2001 ist unser Leistungsspektrum beschrieben. Bei den dort genannten Aktionen gegen Alkohol/ Drogen handelte es sich jedoch bis dahin nur um eine Leerformel. Von Zeit zu Zeit aufkommende Einzelaktionen, an denen sich die Verkehrswachtorganisation, wie z. B. an der DVR-Kampagne „Darauf fahr ich ab“, beteiligt hat, änderten daran nichts. 3. Lösung
In Anlehnung an die Umsetzung der DVR- Programme „Kind und Verkehr“ sowie „Ältere Menschen“ sollte die Verkehrs-sicherheitsarbeit auch auf dem Gebiet Alkohol, Drogen und Medikamente durch Moderatoren ausgeübt werden. Im Visier standen insbesondere gefährdete Verkehrsteilnehmergruppen, aber auch Multiplikatoren (Polizeibeamte, Fahrlehrer, Eltern). Inhaltlich sollte auf Wirkungen und Auswirkungen von Rauschmitteln im Straßenverkehr sowie die daraus resultierenden rechtlichen Konsequenzen eingegangen werden.
Diese Moderatoren sind nach einem Ein-weisungs- und Informationsgespräch in der LVW-Geschäftsstelle und nach Ausstattung mit entsprechendem Moderatorenmaterial dann ab März 2002 in den Einsatz gegangen. Nach Akquisition durch die LVW-Geschäftsstelle haben die Moderatoren bereits im Anlaufjahr stolze 111 Veranstaltungen mit 2.709 Teilnehmern landesweit durchgeführt. Es hätten noch mehr sein können, wenn dafür mehr Mittel bereitgestellt worden wären. |