| 28. Aktion "Sicherheit durch Sichtbarkeit" |
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28. Aktion „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ Abschlussveranstaltung
am 07. Dezember 2009 in der Gorch-Fock-Schule in Eckernförde
![]() In den letzten Wochen haben wir es alle bemerkt: viele Wege werden in der Dunkelheit oder zumindest in der Dämmerung zurückgelegt. Während Fahrzeuge beleuchtet fahren, bewegen sich die Fußgänger ohne Lichtquelle und sind daher besonders gefährdet. Gerade für die Kinder im Straßenverkehr wird daher morgens schon der Weg zur Schule im Dunklen gefährlich.
Seit Anfang September ist ein neuer Jahrgang Schulanfänger = Verkehrsanfänger auf den Schulwegen unterwegs. Für sie ist die Aktion „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ als landesweite Schutzmaßnahme konzipiert.
Es geht darum, zu erkennen, wie wichtig helle Kleidung und reflektierende Materialien für die eigene Sicherheit sind, und dieses Wissen dann praktisch in einem landesweiten Preisausschreiben einzusetzen.
Mit rd. 7.000 Schülerinnen und Schülern verzeichnet 2009 wieder eine hohe Rücklaufquote unter den ca. 26.000 Erstklässlern. Darüber freuten sich bei der Siegerehrung in der Gorch-Fock-Schule in Eckernförde Staatsekretärin Dr. Tamara Zieschang aus dem Verkehrsministerium und Bankdirektor Thomas Petersen von der Eckernförder Bank – Volksbank-Raiffeisenbank, als Sponsor und Vertreter der Volksbanken und Raiffeisenbanken.
![]() Der Präsident der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein, Lothar Lamb machte in der Abschlussveranstaltung aber auch klar, dass angesichts der leider wieder gestiegenen Zahl verunfallter Kinder im Straßenverkehr diese und andere Verkehrssicherheitsmaßnahmen weiterhin nötig seien. Die Anzahl der verunglückten Kinder stieg 2008 in Schleswig-Holstein um 18 (1,3%) auf 1.400 Kinder an – und 1.400 verunglückte Kinder in Schleswig-Holstein sind immer noch 1.400 Unfallopfer zu viel.
Für Fußgänger und Radfahrer ist das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, nachts 3 x höher als tagsüber. Bei Regen, Schnee und Blendung auf nasser Straße
kann sich die Gefahr für Fußgänger bis auf das 10fache erhöhen. Besonders gefährdet sind die Kinder auf Schulwegen im Winterhalbjahr.
„Naturbedingte Defizite von Kindern, die sich in spontanen und unberechenbaren Handlungen zeigen, müssen die Älteren ausgleichen“, mahnte Lamb. Er appellierte daher an die Eltern, gerade in der dunklen Jahreszeit die Kinder als Verkehrsteilnehmer zweckmäßig hell zu kleiden und die Kinder als Radfahrer nur mit einem verkehrssicheren Fahrzeug auf die Straßen zu lassen, dessen Beleuchtung auch einwandfrei funktioniert.
Augen nehmen nachts Informationen sehr selektiv und verspätet auf – was dunkel ist, wird dabei leicht übersehen. Wer als Autofahrer Sehschwächen bei fehlendem Tageslicht zeigt, sollte zum Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer deshalb sein Fahrtempo entsprechend einrichten. Laut Deutschem Verkehrssicherheitsrat könnte hierfür folgende Faustformel gelten: 50 m Sicht = max. 50 km/h. Dies bedeutet, so der LVW-Präsident, ggfls. den Verzicht auf zulässige Höchstgeschwindigkeiten innerorts wie außerorts.
Die diesjährige Verkehrssicherheitsaktion, die unter dem Dach der Landeskampagne „Sicher kommt an!“ stand, wurde wieder von den Volksbanken und Raiffeisenbanken mit 10.000,-- € unterstützt. Sie spendeten außerdem für das Preisausschreiben Gewinne in Höhe von 15 x 50,-- € für die Klassensieger und 40 x 25,-- € für Einzelsieger.
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Klassensieger wurden:
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